
Fingerfood
Durch raffinierte Häppchen lassen sich Events oder Partys zum kulinarischen Highlight machen. Heiko Antoniewicz geht davon aus, dass sich die appetitlichen Kleinigkeiten einen festen Platz in der Gastronomie erobern werden. Er hat jetzt in dem aufwändig gestalteten Buch “Fingerfood” über 170 Rezepte zusammengestellt.
Antoniewicz wendet sich an den Profi ebenso wie an den ambitionierten Hobbykoch. Seine Vorschläge reichen von handwerklich einfachen Gerichten bis zu ausgefallenen Kreationen wie Brotsticks, Löffeldegustationen oder einer Lolliparade. Alle Häppchen eint, dass sie mit ein bis zwei Bissen verzehrt werden können.
Der Autor trennt nach Gerichten mit Fisch, Fleisch und vegetarischen Zutaten. Bei Thunfischtartar mit kandiertem Meerrettich, Entensauté mit grünem Tomatenkompott oder Dinkelsalat mit Hokkaido und Muscovadozucker kommen die verschiedenen Geschmäcker auf ihre Kosten.
Ein Kapitel widmet sich Rezepten für Desserts, ein weiteres liefert Ideen für die “Molekulare Küche”. Bei diesen Gerichten verändert Antoniewicz die Texturen der Zutaten. Ob Bouillabaise-Knödel oder Pfefferkaramell, hier wird aus flüssig fest oder es entstehen durch außergewöhnliche Kombinationen neuartige Beilagen.
Heiko Antoniewicz: “Fingerfood. Die Krönung der kulinarischen Kunst”, Matthaes Verlag, 2006, 64 Euro, ISBN: 978-3-87515-015-5
(ddp)
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