
Suppentopf etwas größer
Die Suppe ist eine Verwandlungskünstlerin. Mal kommt sie mit Tofu und Seetang exotisch daher, mal mutig mit Apfelstückchen, dann präsentiert sie sich wieder bodenständig mit Maultaschen und Brühe. Egal, für welche der unzähligen Varianten man sich entscheidet – am schönsten serviert man die Suppe in einer Suppenterrine, deren Deckel die heiße Kost vor dem Auskühlen bewahrt.
Essen kann man Suppen je nach Sorte und Anlass aus einer Suppentasse, einem Suppenteller, einem Pastateller oder auch aus Bowls. Tassen haben den Vorteil, dass sie die Suppe aufgrund ihrer Form länger warm halten. Manche Suppentassen haben sogar einen eigenen kleinen Deckel. Die Experten empfehlen, in jedem Fall zusätzlich passende Untertassen und -teller aufzudecken, um den Löffel ablegen zu können und die Tischplatte vor Wärme zu schützen.
Während des Suppen-Gangs sollte man außerdem einige Regeln beachten, damit man in Gesellschaft nicht den Suppenkasper gibt: Nach dem Schöpfen legt man den Schöpflöffel an die von sich abgewandte Seite in die Terrine zurück. Toppings wie Käse- oder Brotscheiben auf einer Zwiebelsuppe werden mit Löffel und Messer geteilt. Gibt es zu der Suppe verschiedene Toppings wie Kräuter und Croûtons, gibt jeder die Toppings mit dem dazu eingedeckten Löffel direkt auf seine Suppe.
Ist der Suppenlöffel klein genug, wird er in den Mund geführt – größere Exemplare führt man hingegen seitlich zum Mund. Benutzt man den Suppenlöffel gerade nicht oder ist der Suppen-Gang beendet, legt man den Löffel nicht in Suppentasse oder -teller, sondern auf die Untertasse oder den Unterteller neben die Suppentasse.
Wird eine klare Suppe in einer Bouillontasse mit kleinen Henkeln serviert, darf man die Tasse zum Mund führen und die Suppe trinken. Selbstverständlich darf aber auch diese Suppe mit einem Löffel gegessen werden.
(ddp)
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