So lässt sich der Feierabend genießen.
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Momente
Sonntag, 05. Juli 2009In eigener Sache!
Freitag, 03. Juli 2009Heute möchte ich mal in eigener Sache etwas Werbung für 2 Projekte von mir machen, die ich auch bereits seit Ende 2005 am Start habe. Es handelt sich dabei um Artikelverzeichnisse die einst mal hauptsächlich für ein anderes Projekt, welches nicht mehr existiert, als Werbeplattformen bestanden. Diese Verzeichnisse hatte ich dann für längere Zeit nicht mehr gepflegt. Doch irgendwie kann ich mich davon nicht so richtig trennen. Mittlerweile habe ich diese 2 Seiten auch wieder auf Vordermann gebracht.
Ich würde mich freuen, wenn sich so einige von Euch in diesen Verzeichnissen mit eigenen Artikeln niederlassen würden. Die Adressen lauten www.link-direkt.de & www.pr-web.eu
Für Eure Artikel verlange ich keine Backlinks oder ähnliches. Nur Futter würde mir vielleicht helfen diese wieder etwas nach vorne zu bringen. Natürlich könnt Ihr 2 oder mehrere eigene Links in diese Artikel integrieren. ( Mehr als 2 Links betrifft nur die Kochenden Blogger, die auch dann keinen Backlink setzen müssen). Alle anderen WWW-Seiten müssen leider einen Backlink setzen.
Ich würde mich über eine Artikelflut von Euch freuen.
LG Andy und vielen Dank im Vorraus
Da trifft mich doch der Schlag
Donnerstag, 02. Juli 2009Heute möchte ich mal in eigener Sache etwas Werbung für 2 Projekte von mir machen, die ich auch bereits seit Ende 2005 am Start habe. Es handelt sich dabei um Artikelverzeichnisse die einst mal hauptsächlich für ein anderes Projekt, welches nicht mehr existiert, als Werbeseiten bestand. Die Verzeichnisse hatte ich dann für längere Zeit nicht mehr gepflegt. Doch irgendwie kann ich mich da nicht so richtig trennen von. Mittlerweile habe ich diese 2 Seiten auch wieder auf Vordermann gebracht.
Ganz ehrlich, ich habe so etwas noch nie gesehen. Bisher habe ich immer nur davon gehört, das es doch solche unachtsame Kollegen bzw. Azubis gibt. Ich habe auch schon einiges gesehen, wie Finger abgeschnitten oder ähnliches. Aber so etwas kam mir noch nie unter.
Ich war kurz im Keller des Hauses um unsere Kühlhäuser zu kontrollieren und kommende Ware zu checken. Nachdem ich wieder im oberen Küchenbereich war, liefen mir Kollegen ganz Fassungslos mit Verzerrten Gesichtern entgegen und meinten nur zu mir das ich mir das doch mal selber anschauen soll.
Und da sah ich das Disata. Ich konnte es kaum glauben was ich sah. Da steckt tatsächlich ein Kochmesser im Julienneschneider drin. Wenn ich das nicht Fotografiert hätte, würdet Ihr mir das nicht glauben. Mein nächster Gedanke war dann sofort; sind die Hände noch dran bei dem Jungen? Gott sei es gedankt, ihm war nichts geschehen.
Er hat versucht die Kräuter durch den Schneider zu drücken und hat dabei keinen Stopfer zur eigenen Sicherheit genutzt, nein er hat da mal eben ein Küchenmesser genutzt, weil dieses gerade wie durch Zufall zur Hand war.
Nach weiterem begutachten des Guten Stückes, konnte ich nur noch einen Totalschaden für dieses Gerät feststellen. In diesem Julienneschneider befinden sich ca. 40 runde Messer. Kostenpunkt ca. 700 - 800 Euro.
Jedenfalls war der Gute hinterher so geschockt, das Ihm die Tränen liefen. Wahrscheinlich wurde ihm auch bewusst, was bei solch einer gedankenlosen Tat sonst so noch hätte passieren können. Ich für meinen Teil bin nur froh das nicht mehr passiert ist!
Nachtrag: Der Julienneschneider ist ein Gerät, welches als Zusatzteil für eine Multifunktions - Küchenmaschine genutzt wird. Jeder kennt den Fleischwolf oder hat von diesem gehört. Genau so ein Gerät ist dieses, mit dem man sehr viele Möglichkeiten hat. Siehe hier
Wer die Wahl hat, hat die Qual!
Dienstag, 23. Juni 2009Heute möchte ich euch einmal vorstellen wie für Senioren bei uns gekocht wird bzw. was da noch zugehört. Fünfhundert Bewohner müssen bekocht werden. Dieses muß sehr gut durchdacht und auch organisiert sein! Angefangen bei einem ausgewogenen Speisenplan der für eine ganze Woche gilt.
Dieser beinhaltet täglich von Montag bis einschließlich Samstag zwei Vollkost - Hauptgänge und ein Dessert. Montags, Mittwochs und Freitags gibt es immer ein Salatbuffet welches ständig wechselnde frische Salate beinhaltet. Dienstags gibt es statt einem Dessert immer eine Suppe. Diese varieren natürlich auch abhängig von der Saison und Jahreszeit. Ab und zu geschiet es auch, das wir kurzfristig Wetter abhängig eine Warme Suppe austausche gegen eine Kaltschale. Samstags gibt es immer einen Eintopf bei der Menüauswahl. Und Sonntags ein einheitliches Drei Gang Menü. Zweimal die Woche haben wir Fisch zur Auswahl im gebratenen Zustand, gedämpft oder pochiert. Oder es gibt Dienstags immer einen Süßen Hauptgang. Somit ist für jeden immer etwas dabei.
Bei der Menüplangestaltung gibt es somit auch einige Kriterien zu beachten, wie z.B. das es keine doppelungen gibt. Damit meine ich, das in der Menüauswahl in den beiden Gerichten keine ähnlichen Saucen verwendet werden. Das heißt z.B. die Saucen sollten nicht unbedingt beide auf einer Bechamelbasis sein. Oder in beiden Speisen sollte nicht das selbe Gemüse vorkommen, natürlich auch nicht in der gleichen Woche sich wiederholen. Beim schreiben des Speiseplans muß ich auch beachten das mindestens drei mal die Woche frisches Gemüse verarbeitet wird. Natürlich gibt es auch Lieblingsspeisen bei unseren Bewohnern die sehr oft gewünscht werden, wie z.B. frische Kartoffelpuffer oder Matjesfilet nach Hausfrauen Art. All dieses muß schon einmal beachtet sein.Worauf ich bisher noch nicht eingegangen bin sind die Ernährungsphysiologischer Werte und die Diätischen Essen wie für Diabetiker, Leichte Vollkost oder Laktose Intoleranz. Dazu werde ich aber auch in einem späteren Beitrag etwas erzählen, da dieses sonst meinen Abend sprengen würde.
Dann geht es weiter! Unsere Bewohner erhalten diesen Speiseplan eine Woche im Voraus ausgehändigt und müssen nun entscheiden ob sie nun das Menü I oder Menü II in der folgenden Woche essen wollen. Sie müssen sich leider für die ganze Woche im Voraus entscheiden. Warum ” Leider ” ? Für unsere Bewohner ist das natürlich manchmal etwas schwierig, weil diese sich garnicht oder bzw. schlecht erinnern was sie überhaupt bestellt haben im voraus, bedingt durch das Alter. Mit Sicherheit nicht alle Bewohner, aber es sind schon so einige die sich das nicht merken können. Manche ärgern sich auch über sich selbst, weil sie lieber doch das andere genommen hätten, da dieses vielleicht mehr an dem Tag X anspricht. Ich denke das es auch normal ist. Wenn ich ehrlich bin, möchte ich auch nicht eine Woche im Voraus meinen Speiseplan wählen.
Nachdem sich alle unsere Bewohner ein Essen für jeden Tag der folge Woche ausgesucht haben und diese ausgezählt wurden, beginnt der nächste Schritt. Und zwar die Bestellung! Wir bestellen unsere Ware eine Woche im Voraus. Da muß wirklich an alles gedacht werden. Angefangen bei den Grundzutaten wie Salz, Pfeffer und Mehl bis hin zu den 130 kg Pellkartoffel oder 80 kg Pragerschinken. Es darf bei der Bestellung nichts fehlen. In der darauf folgenden Woche kommen dannn Täglich unsere Lieferungen immer frisch an dem jeweiligen Tag, an dem die Ware benötigt wird.
In vielen anderen Einrichtungen werden überwiegend Convenience Produkte verwendet. Das ist bei uns nicht so. Wir machen unsere Fischfrikadelle, Grünkernbratling oder auch Fleischrouladen selbst. Wir legen sehr viel Wert auf frische und selbst hergestellte Produkte. Somit können auch sehr viele Zusatzstoffe ausgeschlossen werden. Natürlich spiegelt sich das auch in der Zufriedenheit unserer Bewohner wieder. Man kan einfach keine Halbfertigprodukte mit frische Produkten vergleichen.
Was das für mich bedeutet?
Ganz einfach! Ich kam aus der gehobenen Gastronomie und arbeite jetzt in einer gehobenen Gemeinschaftverpflegung. Ich möchte schon fast behaupten, das ich dort mehr frische zum Einsatz bringe, wie in so manchem Hotel.
So und nun werde ich jetzt erst einmal meinen Feierabend genießen.
Handgeschriebenes Kochbuch meiner Uroma
Samstag, 13. Juni 2009Vor kurzem habe ich mir wieder ein altes Kochbuch meiner Uroma vorgenommen. In diesem Kochbuch hat meine Uroma so einige Backrezepte verewigt. Was ich sehr interessant finde in diesem handgeschriebenen Buch, das sind die alten Backrezepte, wie Bremer Klaben, Streuselkuchen oder Wickelkuchen.
Es ist teilweise sehr schwer für mich dieses Buch zu lesen, jedenfalls ist es sehr aufwendig im Internet einzelene Buchstaben zu finden über die einzelenen Sütterlin Buchstaben. Es gibt zwar einige gute Seiten, aber wie das eben im Leben so ist, hat jeder Mensch so seine eigene Handschrift. Natürlich so auch meine Uroma, die teilweise in Sütterlin schrieb und auch Buchstaben aus unserem Alphabet nutzte.
Um Euch einen kleinen Einblick in dieses tolle Kochbuch zu gewähren, stelle ich auch ein Rezept daraus ein.
Krümmeltorte
¾ Pfund Mehl
200 g Zucker
125 g Butter
1 Ei
1 Messerspitze Backpulver
1 Pfund Äpfel oder 100 g gute Marmelade
Man macht von allen Zutaten, außer dem Obst, Streusel, die nicht zu groß sein dürfen. Dann gibt man in eine gefettete Tortenform die Hälfte, und drückt sie leicht an. Legt darauf die geschälten in Scheiben geschnittenen Äpfel oder streicht die glett gerührte Marmelade darauf, streut die anderen Streusel darüber und backt die Torte bei mäßiger Hitze , bis das Obst gar ist.
Die Überschrift kann ich momentan nicht lesen. Einige Zutaten bekomme ich hin wie z.B. Milch, Butter, Mehl und Zucker, aber das war es auch schon! Ich werde die Rezepte demnächst mit in die Senioren Residen nehmen und dort mir helfen lassen von unseren Bewohnern. Mal sehen was dabei heraus kommt!
Angeknüpft: Wie wird man Kochverrückt?!
Sonntag, 07. Juni 2009Vor einigen Tagen postet Eline in Ihrem Blog Küchentanz: Wie wird man Kochverrückt?
Es wird über diverse Worte und Wortkombinationen fleißig diskutiert wie Hobbykoch, Ambitionierter Hobbykoch, Kochamateure, kochen wollender Amateur, kochen könnender Amateur, Semiprofessionelle Köche, Kochverrückte und mein neues Lieblingswort “Nahrungszubereiter”. Dieser kurze Artikel von Ihr, und auch die Kommentare haben mich doch schon etwas ins grübeln gebracht!
Um gleich in die Breche zu springen für die Kochenden Blogger die ich in der letzten Zeit so belauscht habe, muss ich ehrlicherweise als gelernter Koch sagen: Ich ziehe meinen Hut vor Euch. Ich selbst habe in vielen Häusern gearbeitet. In großen & kleinen Restaurants, in großen und kleineren Hotels, da angefangen vom Sternlosen Haus bis hin zu 4**** Häusern. Ich glaube auch behaupten zu können, das ich auf meinem Weg, bis hin zum Küchenchef auch schon so einiges gesehen habe. Ich habe mit Gastköchen wie Bobby Breuer, der zum Berliner Meisterkoch 2007 gewählt wurde (1 Stern Michelin, 17 Punkte Gault Millau, Koch des Jahres 2007 in Berlin) gekocht und natürlich auch mit jede Menge Köchen die Ihren Beruf auch voll ausleben. Aber ich habe auch mindestens mit genau so vielen Köchen und wenn nicht noch mehr gearbeitet, die ich als Kochdilettanten bezeichnen würde. Den größten Teil der Kochenden Blogger würde ich nicht mal im Ansatz als “Dilettanten Hobbykoch” bezeichnen. Ich würde den meisten Hobbyköchen sogar bescheinigen, Sie seien Leidenschaftliche Köche ohne den Zusatz von Hobby.
Was ich bewundere ist die Hingabe wie aus meiner Sicht mit Produkten umgegangen wird. Die Liebe zum Detail und wie diese im Anschluss mit Poesie beschrieben wird. Manchmal muss ich gestehen, dass ich so einige von Euch ganz gerne eintauschen würde gegen die, die ich als die “wollenden Nahrungszubereiter” bezeichne.
Nein, jetzt mal ganz ehrlich! Wenn ein gelernter Koch ein Kartoffelpüree herstellen soll aus knapp 80 kg Kartoffeln und zuerst daraus eine Kartoffelsuppe, im wahrsten Sinne des Wortes herstellt, weil er zuerst die Kartoffeln nach dem Garen im Wasser stehen lässt und diese darin stampft, diesen bezeichne ich als kochenden wollender Amateur! Köche die Tag ein und Tag aus mit demselben Produkten arbeiten und nicht einmal wissen was Sie in der Hand haben, diese bezeichne ich auch als Nahrungszubereiter. Köche die Veranstaltungen (Menüs) zubereiten und dieses schon einige Tage vorher wissen bzw. kennen, sich nicht auf “Neue Dinge” aus deren Sicht gesehen einstellen, damit meine ich auch nur z.B. einfache Klassiker wie Garniturnamen “Baden - Baden” oder “Esterházy” und auch nicht einmal beschäftig haben. Sie sollten doch wenigstens wissen worum es sich handelt bei diesen Namen. Diese Kollegen sind aus meiner Sicht keine Köche.
Mein Fazit lautet also: So mancher gelernter Koch kann sich noch ein paar Scheiben bei den sogenannten Hobbyköchen abschneiden. Man muss nicht alles können und man muss nicht alles kennen, aber der Wille sollte doch wenigstens da sein! Und Ja, ich bin und zähle mich auch zu den Kochverrückten.
Variationen vom grünen & weißen Spargel - schell gezaubert
Montag, 01. Juni 2009Ich hatte gestern unerwartet noch eine kleine Veranstaltung für 15 Personen zu bewerkstelligen. Die Herrschaften wollten ein kleines 3 Gänge Spargel - Menü, nichts kompliziertes. Nun aber was tun wenn niemand auf solch eine Truppe eingestellt ist. Also gut: Zaubern war angesagt und nochmal schnell durch die Kühlzellen gezogen und so kam schonmal dabei die Vorspeise: Variationen vom weißen & grünen Spargel heraus.
Etwas grünen Spargel, etwas weißen Spargel, Schinken ist immer bei uns im Haus, sowie Eier und Tomaten. Semmelmehl ist auch da. Noch etwas Kerbel und eine Vinaigrette hergestellt und schon war diese nette Vorspeise fertig.
Für den Hauptgang habe ich dann einfach nur Zander auf der gebraten an weißen Spargel und neuen Kartoffeln mit Hollandaise serviert und als Dessert gab es einen Erdbeersalat mariniert mit Grand Manier und grünem Pfeffer.
Die deutschen Rebsorten
Dienstag, 19. Mai 2009Rebsorten:
Beeindruckend ist die deutsche Rebsortenvielfalt und reicht von ” A wie Albalonga” bis “Z wie Zweigeltrebe”. 1992 waren in der Rebenflächenstatistik insgesamt 65 zur Weinherstellung zugelassene Weiß- und Rotweinsorten aufgelistet. Dazu kommen noch einmal 35 Rebsorten, welche im deutschen Versuchsanbau stehen.
Um nur einige Rebsorten in Deutschland zu benennen: (weiterlesen…)
Ich suche Infos zum Kotelett “Braumeister Art”
Montag, 18. Mai 2009Liebe Blogger und Kochfreunde!
Ich bin auf der Suche nach dem Original Rezept bzw. weitere Hintergrund Infos zum Kotelett “Braumeister Art”. Ich bin vor einiger Zeit selbst als Koch unterwegs gewesen auf den Clubschiffen der Aida - Flotte. Dort hatte ich einen Braumeister kennengelernt der mir vom Kotelett “Braumeister Art” erzählte und schwärmte. Nur habe ich mir leider nicht alles aufgeschrieben bzw. festgehalten dummerweise . Das einzige woran ich mich noch erinnern kann, ist das dieses Kotelett mit den Treberresten vom Brauen des Bieres und Semmelmehl paniert wird. Eventuell wurde wahrscheinlich auch eine Biersauce dazu gereicht. Ich weiß es einfach nicht mehr! Ich glaube sogar, dass dieses Rezept wahrscheinlich aus dem Nord Deutschen Raum stammt.
Ich habe bereits diverse Braumeister angeschrieben, doch die Herren hatten es nicht einmal für Nötig zu antworten. Mag vielleicht daran liegen, dass auch diese das Braumeister Kotelett nicht kennen. Auch die Suche bei Google war ohne Erfolg! Und einen Versuch in einem meiner früheren Foren hatte ebenfalls nichts gebracht.




















