Archiv für die Kategorie ‘Fingerfood’

Kubanisches Fingerfood

Donnerstag, 20. August 2009

Zur Kubanischen Nacht in der Seniorenresidenz zauberten wir in der Küche passend zum Motto ein feurigen Fingerfood Teller. Knapp drei Tage hielten uns die Vorbereitungen auf trapp, neben dem normalen Tagesgeschäft. Angerichtet wurde auf dem Teller oben beginnend im Uhrzeigersinn mit einem gebadeten Apfel in Rote Beete mit dem dazugehörigen Karpern-Rote Beetesalat. Einen Papaya-Dipp mit Chili zugehörig zu den Meetballs gewürzt mit Nelke, braunen Rum und Rosinen. Auf den Meetballs liegend die marinierte Oberkeule vom Huhn mit einem Ananas - Limettenrelish. Daneben ein Redsnapper auf einen gefüllten Gurkensockel mit einer pikanten Salsasauce.

Kubanische Nacht

Motto Kubanisches Fingerfood

Daneben kam weiterhin auf den Teller ein schwarzes Bohnen Mousse gespritzt auf frittierter Kochbanane, sowie der Meeresfrüchtesalat mariniert im weißen Rum angerichtet auf einem Chicoreeblatt. In der Mitte gab es  ein paar Tortilias und Chilifäden als Deko.

Fingerfood anrichten

Fingerfood anrichten

Es ist schon der Wahnsinn, wieviel Zeit man benötigt um solch ein paar Dinge auf den Teller zu bringen. Das anrichten hat in diesem Fall ca. eine Stunde gedauert.

gebadete Äpfel in Rote Beetefond

gebadete Äpfel in Rote Beetefond

Für den Rote Beetesalat haben wir eingewckte Rote Beete genutzt und dessen Fond zum färben für die Apfelhälften. Dazu haben wir die Äpfel halbiert und ausgehölt. Den Kern entfernt und das übrige Fruchtfleisch genutzt für den Rote Beetesalat. Abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer, Kapern und feinen Zwiebelwürfel. Diesen Salat dann angerichtet im Apfel & garniert mit einem Blatt Petersilie.

Rote Beetesalat angrichtet im gebadeten Apfel

Rote Beetesalat angrichtet im gebadeten Apfel

Das Huhn wurde in Kokosmilch, braunen Rum, Rosinen, Knoblauch & Limettenabrieb zwei Tage vorher eingelegt und mariniert. Für das dazu gehörige Ananas - Limettenrelish wurde frische Ananas in feine Würfel geschnitten. Ein Fond gekocht bestehend aus Ananassaft, Limettensaft, Essig und etwas Zitrone und Dick abgebunden mit Speisestärke, so das eine zehflüssige Konsistenz entstand. Anschließend kam die frisch geschnittene Ananas in den noch heißen Sud. Abgeschmeckt mit etwas Salz und ein paar frischen fein gewürfelten Chilies.

Ananas feingewürfelt für das Relish

Ananas feingewürfelt für das Relish

Etwas unsauber wurde dann vom Kollegen die Gurkensockel gefüllt mit der Salsa, die zugleich auch als Bad für den Redsnapper diente. Dazu wurde der Snapper nur auf der Haut angebraten und anschließend in der noch warmen  Salsa auf dem Bauch gelegt und im Ofen bei ca. 160 °C nochmal für 4 min. gebacken.

Gurkensockel gefüllt mit einer pikanten Salsa

Gurkensockel gefüllt mit einer pikanten Salsa

Für das schwarze Bohnen Mousse wurde einen Tag vorher die schwarzen Bohnen eingeweicht in kalter Rinderbrühe. Am nächsten Tag wurde das ganze samt Rinderbrühe so lange gekocht bis die schwarzen Bohnen superweich waren. Anschließend durch ein Sieb geschüttet und gut abtropfen lassen. Die abgetropften Bohnen wurden dann in der Küchencutter gut pürriert um eine glatte Masse zuerhalten. Abgeschmeckt nochmals mit Salz & Pfeffer, sowie einen Spritzer Olivenöl. Anschließend gut abgedeckt über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Um die Masse auf die Bananen bringen zu können, mußte diese erste zum Bananenchip verarbeitet werden.

Kochbananen

Kochbananen

Kochbananen haben ein sehr festes Fruchtfleisch, vielleicht vergleichbar mit einer etwas weichen Kartoffel. Um größere Chips zuerhalten mußten also die Kochbananen in ca. 0,5 cm schräggeschittenen Scheiben zweimal frittiert werden. Das heißt also nach dem schneiden einmal vorfrittieren imca. 170 °C heißem Fett.

Kochbananen frittiert

Kochbananen frittiert

Anschließend rausnehmen einen Moment warten und dann mit einem Topf oder mit einer Pfanne platt drücken. Mit einem Nudelholz hat es bei mir nicht funktioniert, da alles kleben blieb am Holz.

Kochbanane plattiert mit einer kleinen Pfannen

Kochbanane plattiert mit einer kleinen Pfannen

Nachdem plattieren kamen die platt gewalzten Bananen zurück in das tiefe Fett, und wurden darin dann Goldgelb gebacken. Diese wieder rausgenommen und auf Küchenkrepp abgetrocknet. Nun konnte die kalte Bohnen Mousse auf die Bananen Chips gespritzt werden.

Kochbanane mit Bohnenmousse

Kochbanane mit Bohnenmousse

So um es nun an dieser Stelle kurz zu machen, wurde aus einem Meeresfrüchte - Mix ein lecker marinierter Salat gezaubert. Dieser wurde mit Avocado, Knoblauch, Schalotten, weißen Rum, Olivenöl & etwas Limetten verfeinert. Abgeschmeckt mit Salz & Pfeffer und dann angerichtet im Chicoreeblatt.

Meeresfrüchtecocktail mit Avocado mariniert im weißen Rum

Meeresfrüchtecocktail mit Avocado mariniert im weißen Rum

Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn sich unsere Bewohner freuen und mit Lob um sich feuern. Dies ist immer eine bestätigung für das gesamte Küchenteam. Im Oktober findet ein Peruanischer Mottoabend statt, bin schon jetzt gespannt wieviele Anmeldungen für das nächste Festival kommen.



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Happy Spoons oder auch Löffel Food

Freitag, 10. Juli 2009

Ursula von Kochfun hat sich das Thema Löffel - Food zu dem dem aktuellen Blog-Event vorgenommen. Eigentlich wollte ich schon viel früher etwas machen, aber irgendwie hatte ich keine Zeit finden können.

Blog-Event XLVII - Löffel-Food (Abgabeschluss 15. Juli)

Darum habe ich heute ganz spontan einige Happy-Spoons angerichtet. Ich habe einfach eine Kalbsleberwurst mit etwas Cognac schaumig geschlagen und diese dann auf die Spoons gespritzt. Und zum zweiten habe ich dann auch etwas Frischkäsecreme genommen und diese dann unter die Cognaccreme gezogen so das diese dann marmoriert aussieht beim anrichten.

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Löffel - Food

Für die Garnituren habe ich auf einem Löffel dann Camembert, Preiselbeerkonfitüre und junge Petersilie genutzt.

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Happy Spoons

Auf dem nächsten Löffel habe ich für die Garnitur ein paar Radieschen Splitter und etwas pikant gewürzte Süß - Saure Sauce genutzt.

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Happy Spoons

Für die nächste Garnitur habe ich dann das junge vom Basilikum, ein stück gebrochene Salzstange und etwas Erdbeerkonfitüre genommen. Für den vierten Löffel war dann noch platz für einen Tomatenreiter und etwas Minze.



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